Sandra Weeser

Fairen Wettbewerb gewährleisten

Die Welthandelsorganisation stuft China immer noch als Entwicklungsland ein. Dies ermöglicht der Volksrepublik, immerhin zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, den Zugang zu günstigen Krediten der Weltbank. Auch profitiert das Land von großzügigen Zoll- und Tarifvergünstigungen. Diese Privilegien sind angesichts der wirtschaftlichen Stärke Chinas nicht mehr zu vertreten.

Deshalb initiierte ich gemeinsam mit meinem Kollegen Olaf in der Beek einen Antrag, der die Bundesregierung dazu auffordert, sich innerhalb der Weltbankgruppe gemeinsam mit europäischen und internationalen Partnern dafür einzusetzen, dass die von der Weltbankgruppe bis 2025 gewährte Kreditlinie für die Volksrepublik China schnellstmöglich eingestellt werden.

China ist ein aggressiver Player und ein klarer systemischer Rivale. Antworten darauf müssen endlich auch in unserem politischen Handeln deutlich werden.

„The European” berichtet über den Antrag in einem lesenswerten Beitrag. Den Link zum Artikel finden Sie unter folgendem Link.

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